Die entstarrende Behandlung

Bei der Behandlung ist es wichtig, Blockierungen („Bausteine“ der Erstarrung an der Wirbelsäule) zu lösen und die Muskulatur und Faszien sowie ggf. die Eingeweideorgane wieder zu entspannen. Außerdem ist eine „Entkatastrophisierung“ durch ein aufklärendes Gespräch mit den Betroffenen wichtig, da sie oft einen langen Leidensweg hinter sich haben und die Sorge um die eigene Gesundheit das Angstzentrum im Mittelhirn anregt, wodurch wiederum die Erstarrungsbereitschaft gesteigert ist. Dadurch wird auch einer erneuten Erstarrung vorgebeugt. Die funktionellen Einschränkungen beseitigt der Osteopath. Der Patient kann wiederum durch gezielte Eigenübungen, Dehnübungen, Yoga, Entspannung und Spaziergänge den Heilungsprozess der Entstarrung beschleunigen. Grundsätzlich gilt hier aber „weniger ist mehr“, da der Organismus sich noch im Notfallmodus befindet und nicht durch zu viele Übungen gestresst werden soll.

Weiterführende Literatur: http://praxis-fleischhauer.de/wp-content/uploads/2016/05/tonische-immobilitaet.pdf

Dr. med. Michael Fleischhauer